Die beste Ragù alla Bolognese nach dem italienischen Originalrezept. Ein echter Liebling bei Kindern, Erwachsenen und Gästen - so schmeckt Italien bei dir zu Hause. 🍝🇮🇹

ragu alla bolognese mit tagliatlle in einem gusseisen-serviertopf

Aline’s Notizen

aline cueni

Nachdem wir in unserem Italienurlaub eine so richtig gute italienische Ragù alla Bolognese gegessen haben, musste ich dem Originalrezept einfach nachgehen. Denn die authentische italienische Bolognese ist ganz anders als die Version, die wir hier oft kennen: cremiger, aromatischer und mit deutlich weniger Sauce.

Ich habe dieses Ragù inzwischen schon sehr oft für uns gekocht und freue mich riesig, meine Variante vom italienischen Ragù alla Bolognese mit dir zu teilen. Probier es unbedingt aus - ich bin mir sicher, danach wirst du nur noch diese Originalversion kochen. Ein Topf reicht locker für zwei Mahlzeiten und eignet sich auch perfekt, wenn Gäste kommen. Buon Appetito! 🇮🇹🍝

Wieso du dieses Rezept lieben wirst

  • Authentischer Geschmack: Das originale italienische Ragù - meiner Meinung nach um Welten besser als die «klassische» Bolognese, die wir hier kennen.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Das Ragù köchelt lange und schmeckt aufgewärmt oft sogar noch besser.
  • Einfache Zutaten = Viel Geschmack!
  • Familienhit: Kommt bei Gross & Klein immer gut an und eignet sich auch perfekt für Gäste, da sich das Ragù wunderbar vorbereiten lässt und immer begeistert.
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Zutaten

Zutaten in kleine Schälchen abgefüllt und von oben fotografiert
  • Hackfleisch: Hier solltest du unbedingt gemischtes Hackfleisch (50 % Schwein & 50 % Rind) verwenden. Schweins-Hackfleisch hat etwas mehr Fett, was im Ragù sehr wünschenswert ist.
  • Speck: Im italienischen Originalrezept wird Pancetta verwendet. Da dieser bei uns aber nicht immer so einfach erhältlich ist, verwende ich der Einfachheit halber Bratspeck.
  • Pelati: Hier schwöre ich auf die Pelati von Mutti. Sie sind zwar etwas teurer, aber einfach am besten. Die Pelati werden im Mixer ein paar Mal pulsiert, damit sie auseinanderfallen. Alternativ kannst du sie von Hand auch etwas zerdrücken.
  • Weisswein: Ganz typisch für das originale Ragù. In der Bolognese-Version, die wir in der Schweiz und in Deutschland kennen, wird oft Rotwein verwendet - im original italienischen Ragù kommt jedoch Weisswein zum Einsatz.
  • Milch: Gleicht die Säure aus und macht das Ragù schön cremig. Am besten eignet sich Vollmilch. Ich verwende meist Hafermilch, da es die einzige Milch ist, die ich immer im Kühlschrank habe.
  • Zwiebel, Karotte & Stangensellerie: Diese drei ergeben das klassische Sofritto und werden zu Beginn sanft gedünstet, was für besonders viel Aroma sorgt.
  • Tomatenmark: Um das Tomatenaroma zu intensivieren.
  • Hühnerbrühe: Sorgt für Geschmack und extra Flüssigkeit. Du kannst alternativ auch Rinder- oder Gemüsebrühe verwenden - je nachdem, was du gerade zur Hand hast.
  • Lorbeerblätter, Muskatnuss, Salz & Pfeffer: Zum Würzen.
  • Pasta & Parmesan zum Servieren: Tagliatelle oder Pappardelle passen hier am besten, da ihre grosse Oberfläche das Ragù wunderbar aufnimmt.

Die Mengenangaben findest du im Rezept!

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

01
Rezept Schritt 1
Sofritto Mixen

Speck, Zwiebel, Stangensellerie und Karotte im Food Processor sehr fein mixen. Alternativ kannst du alles mit einem Messer schneiden – es sollte aber wirklich sehr fein sein.

02
Rezept Schritt 2
Sofritto & Speck Dünsten

Einen grossen Topf (am besten aus Gusseisen) mit Olivenöl erhitzen. Die fein gehackten Zutaten beigeben und bei mittlerer Hitze für 10 Minuten dünsten.

03
Rezept Schritt 3
Hackfleisch Anbraten

Hackfleisch beigeben und bei hoher Hitze 2-3 Minuten anbraten, nur so lange, bis es nicht mehr rosa ist. Mit einer Prise Salz und Pfeffer würzen. Mit Weisswein ablöschen und einkochen lassen, bis der Wein fast vollständig verdunstet ist. Tomatenmark unterrühren.

04
Rezept Schritt 4
Ragu Einkochen

Pelati ebenfalls kurz im Food Processor ein paar Mal pulsieren. Zusammen mit der Milch, der Hühnerbrühe, den Lorbeerblättern und der Muskatnuss in den Topf geben. Einmal aufkochen, dann die Hitze stark reduzieren, sodass das Ragù nur noch ganz leicht blubbert.

05
Rezept Schritt 5
Abschmecken

Ohne Deckel bei kleiner Hitze 3 Stunden köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Mit Salz & Pfeffer Abschmecken!

06
ragu alla bolognese mit pasta und parmesan in einem teller serviert
Tagliatelle al Ragu

Al dente gekochte Tagliatelle mit einem Schuss beiseitegehaltenem Nudelkochwasser direkt mit der Sauce im Topf für ca. 1 Minute vermischen, damit sie die Sauce richtig schön aufnehmen. Mit Parmesan servieren!

Aufbewahren & Einfrieren

  • Im Kühlschrank: Luftdicht verschlossen hält sich das Ragù bis zu 3 Tage. Zum Aufwärmen kannst du es einfach in einem Topf erhitzen - ich gebe dabei gerne noch etwas Nudelkochwasser oder einen kleinen Schluck Wasser dazu.
  • Zum Einfrieren: Perfekt geeignet! Das Ragù lässt sich bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen direkt gefroren in einen Topf geben und bei niedriger Hitze langsam erwärmen.

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Ragù alla Bolognese (Original Rezept)

Die beste Ragù alla Bolognese nach dem italienischen Originalrezept. Ein echter Liebling bei Kindern, Erwachsenen und Gästen - so schmeckt Italien bei dir zu Hause. 🍝🇮🇹
Portionen: 6 Portionen
kalorien :307kcal
zubereitung :20 Minuten
kochen :3 Stunden 20 Minuten
Total :3 Stunden 40 Minuten

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Zutaten
 

  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g Bratspeck
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stängel Stangensellerie
  • 1 Karotte
  • 500 g Hackfleisch gemischt, Schwein & Rind
  • 150 ml Weisswein
  • 50 g Tomatenmark
  • 800 g Dose Pelati, im Mixer kurz püriert
  • 200 ml Hühnerbrühe, oder Rinderbrühe
  • 150 ml Milch, ich verwende Hafermilch
  • 2 Lorrberblätter
  • eine Prise Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer, zum Würzen

Zubereitung
 

  • Speck, Zwiebel, Stangensellerie und Karotte im Food Processor sehr fein mixen. Alternativ kannst du alles mit einem Messer schneiden - es sollte aber wirklich sehr fein sein.
  • Einen grossen Topf (am besten aus Gusseisen) mit Olivenöl erhitzen. Die fein gehackten Zutaten beigeben und bei mittlerer Hitze für 10 Minuten dünsten.
  • Hackfleisch beigeben und bei hoher Hitze 2-3 Minuten anbraten, nur so lange, bis es nicht mehr rosa ist. Mit einer guten Prise Salz und Pfeffer würzen.
  • Mit Weisswein ablöschen und einkochen lassen, bis der Wein fast vollständig verdunstet ist. Tomatenmark unterrühren.
  • Pelati ebenfalls kurz im Food Processor ein paar Mal pulsieren. Zusammen mit der Milch, der Hühnerbrühe, den Lorbeerblättern und der Muskatnuss in den Topf geben. Einmal aufkochen, dann die Hitze stark reduzieren, sodass das Ragù nur noch ganz leicht blubbert. Ohne Deckel bei kleiner Hitze 3 Stunden köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
  • Das Ragù mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Pappardelle/Tagliatelle und Parmesan servieren. 🍝 Tipp: Vor dem Servieren wird die Pasta direkt mit der Sauce im Topf für ca. 1 Minute vermischt, damit sie die Sauce richtig schön aufnimmt. Dieser Schritt ist entscheidend und macht einen grossen Unterschied im Geschmack! Dafür hebe ich mir immer etwas Nudelkochwasser auf und gebe bei Bedarf einen kleinen Schluck dazu.

Rezept Video

Notizen

  • Das Rezept ergibt 6 Portionen, serviert mit jeweils 80-100 g Pappardelle oder Tagliatelle.
  • Das Ragu kann für 3 Tage in einer Tupperware im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Die Nährwerte beziehen sich nur auf die Sauce. Serviert mit 80g Nudeln (ohne Parmesan) hat eine Portion 580 Kalorien und 29g Protein.

Nährwerte Pro Portion

Kalorien :307kcal
kohlenhydrate :12g
Protein :19g
fett :21g
ballaststoffe :3g
zucker :7g

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